Die Geschichte des Roten Kreuzes
Nachfolgend erfahren Sie mehr über die Geschichte der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.
24.06.1859
Schlacht bei Solferino: Der eher zufällig anwesende Kaufmann Henry Dunant ist von Not und Elend der auf dem Schlachtfeld zurückgelassenen Verwundeten tief erschüttert und organisiert mit Dorfbewohnern zivile Hilfe.
1862
Dunant verarbeitet und veröffentlicht seine Erlebnisse in dem Buch "Eine Erinnerung an Solferino"
17.02.1863
In Genf wird das "Komitee der Fünf" gegründet - der Vorläufer des heutigen "Internationalen Komitee vom Roten Kreuz"
12.11.1863
Gründung des ersten (Württembergischen) Sanitätsverein als 1. Nationale Rotkreuzgesellschaft.
1864
Die Rotkreuzarmbinde wird im deutsch-dänischen Krieg zum ersten Mal verwendet.
20.04.1869
Die bestehenden zwölf deutschen Landesvereine vom Roten Kreuz gründen das "Centralkomitee der deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger" mit Sitz in Berlin.
13.12.1879
Die Dachorganisation "Zentralkomitee der deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger" nennt sich um in "Zentalkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz"
06.10.1896
Auf der Reichskonferenz in Stuttgart wird beschlossen, dass alle damaligen 26 deutschen Landesvereine sich einheitlich "Landesverein vom Roten Kreuz" nennen.
1901
Henry Dunant erhält den Friedensnobelpreis gemeinsam mit Fréderic Passy.
30.10.1910
Henry Dunant stirbt in Heiden am Bodensee (Schweiz).
05.05.1919
Gründung der Liga der Rotkreuzgesellschaften in Paris (heute Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften).
25.01.1921
Zusammenschluss aller deutschen Landesvereine und Landesfrauenvereine zum Deutschen Roten Kreuz e. V. mit Sitz in Berlin.
1922
Beitritt des Deutschen Roten Kreuzes zur Liga der Rotkreuzgesellschaften.
27.05.1925
Gründung des Jugendrotkreuzes in Deutschland.
23.12.1937
DRK-Gesetz: Das DRK verliert alle Wohlfahrtseinrichtungen und das Jugendrotkreuz. Die Organisation wird nach dem "Führerprinzip" strikt hierarchisch neu gegliedert.
1939-1945
Im 2. Weltkrieg setzt das DRK ca. 800.000 Ärzte, Krankenschwestern, Helferinnen und Helfer ein (85% Frauen in der Verwundetenhilfe, der sozialen Betreuung der Truppen und Gefangenen sowie Hilfeleistungen für die kriegsgeschädigte Zivilbevölkerung).
1945
Auflösung des DRK.
04.02.1950
Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes in der Bundesrepublik auf dem Rittersturz in Koblenz, Generalsekretariat in Bonn.
23.10.1952
Gründung des Deutschen Roten Kreuzes in der DDR mit Sitz in Dresden.
27.09.1956
Anerkennung des DRK in der Bundesrepublik Deutschland durch die Bundesregierung (2. Anerkennungschreiben)
1996
Die Saniätäts- und Betreuungszüge werden aufgelöst und in Einsatzeinheiten umformiert.

