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Rainer Kienzle
Kreisjugendleiter
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Schulsanitätsdienst

Drei Schulsanitäterinnen beim Üben

An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als eine Million Schulunfälle. Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Aber wie stellt man sie sicher?

Eine Antwort darauf liefert der Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes.

In zur Zeit 20 Schulen im Landkreis Göppingen engagieren sich Schüler/-innen als Schulsanitäter/-innen. Sie sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und leisten im Notfall für ihre Mitschüler Erste Hilfe.

Doch Schulsanitätsdienst geht weit über Erste Hilfe hinaus: Schulsanitäter/-innen übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler/-innen.

Sie lernen den Umgang mit Verletzten, spenden Trost und rufen, wenn nötig, den Rettungsdienst. Und schon im Vorfeld versuchen sie, mögliche Gefahrenquellen auszuschließen. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern.

Schulsanis vom JRK: ein eingeschworenes Team

Beim Schulsanitätsdienst gibt es keine Einzelkämpfer/-innen, sondern das Miteinander spielt eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt der regelmäßigen Treffen stehen nicht nur Besprechung und Weiterbildung, sondern auch gemeinsamer Freizeitspaß und gegenseitige Unterstützung. Schüler/-innen übernehmen gemeinsam mit einem Kooperationslehrer selbst die Planung ihrer Treffen und die Organisation ihrer Einsätze.

Schüler/-innen, die im Schulsanitätsdienst aktiv werden möchten, erhalten vom Jugendrotkreuz oder durch eine/-n ausgebildete/-n Kooperationslehrer/-in eine Schulung in Erste Hilfe und werden in die Arbeitsgemeinschaft integriert. Da der Schulsanitätsdienst vom Jugendrotkreuz vor Ort organisiert wird, finden in vielen Regionen auch regelmäßige Wochenendfreizeiten und Wettbewerbe für die Schulsanitäter/-innen statt.

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